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Neuer Name gesucht

Der zukünftige Kanzler, Herr Merz, sucht einen neuen Namen für die neue Regierung. Eine weitere große Koalition Schwarz-Rot, 2.0 kann es nicht geben, da die sogenannte Arbeiterpartei SPD viele ihrer Arbeiterwähler verprellt hat durch ihre Politik. Sie ist zu einer kleinen Partei geschrumpft. Keine von diesen Parteien kann sich Volkspartei nennen, sonst würden sie mit dem Volk, für das Wohlergehen des Volkes sorgen und arbeiten. Es steht geschrieben am Reichstag, DEM DEUTSCHEN VOLKE, darauf haben die Minister ihren Eid abgelegt, Schaden vom deutschen Volke abzuwenden. Auf eine Frage eines Bildreporters, vom 23.3.2025, zum Namen einer neuen Regierung antwortete Hr. Merz, alternativ vielleicht schwarz-rote Arbeitskoalition oder Aufbruch und Erneuerung. Mein Vorschlag würde lauten, kurz SCHUKO, Schuldenkoalition. Im Bundesstag sitzen viele der alten Politiker, die kein Interesse haben an einer Veränderung, sie verkörpern eine Art Besitzstandswahrung. Das sieht man daran, wie die Ministerposten untereinander aufgeteilt werden. Von Fachwissen kann bei vielen Politikern und deren Mitarbeitern in den Ministerien keine Rede sein. Das besorgen Beraterfirmen die Millionen damit verdienen. Man muss gut reden können und auf der Linie seiner Partei sein, dann klappt es auch mit einem Posten in der Chefetage. In Deutschland nimmt eine Oligarchie aus Politikern an Macht und Einfluss Gestalt an. Diese Gruppe entwickelt sich zu einem Imperium und bedroht mit ihren Entscheidungen die Gesellschaft zu spalten. Es entwickelt sich eine Herrschaft der Reichendiener, die nur im Interesse ihrer handelt. Sie nehmen keine Rücksicht auf die Bedürfnisse und Wünsche der Bevölkerung. Von Demokratie ist keine Rede mehr, es existiert der reine Kapitalismus. Das Wort Demokratie ist nur ein Deckmantel für die Innen- und Außenpolitik. In der nächsten Regierung bzw. Bundestagspräsidium ist kein Ostdeutsche vertreten, der in Ostdeutschland geboren oder aufgewachsen ist, man ignoriert die ostdeutsche Bevölkerung. Es muss so bleiben wie es ist, Ostdeutschland in westdeutscher Hand ob bei den Medien oder in der Politik. So soll es sein, ist es auch.

Hans-Peter M., Rostock, 01.04.2025

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