Mecklenburger Blitz
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Leserbriefe
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beamtenboom
Nun hat auch unsere Oberbürgermeisterin E. M. Kröger reagiert, um das Ausufern des Beamtentums zu stoppen. Seit Jahrzehnten wird darüber geredet, nichts hat sich getan. Inzwischen sind es so viele Beamte geworden, dass sie selbst alle Ansätze für Reformen unterlaufen können. Zweifelsohne sollen Polizei, Feuerwehr, Zoll, Justiz zur Wahrung hoheitlicher Aufgaben sich auf Beamte stützen können, alle anderen Berufsgruppen gehören meines Erachtens nicht dazu. Empörend ist insbesondere, dass in den Amtsstuben der Ministerien in Berlin die Zahl in den letzten Jahren von circa 18.000 auf über 30.000 gestiegen ist. Und wenn dann die Riege nach einer Wahl abtreten muss, wird das noch mit einem »Goldenen Händedruck« (Abendsegen) vergütet. Da wird dem Steuerzahler jedes Mal kräftig in die Tasche gegriffen; die Höhe der Pensionen beläuft sich auf 66 Milliarden Euro jährlich – »Neiddebatte« völlig überflüssig. Wann werden die Privilegien der überflüssigen Beamten endlich reduziert oder völlig abgeschafft? Oder will man mit dieser Pfründensicherung die Spaltung unserer Gesellschaft vertiefen? Es ist höchste Zeit, die überholten Regelungen zu reformieren. Auch das gehört zur Demokratie. Unsere Großeltern kamen vom Lande, sie snackten platt: »De Beamten un de Schwien sind uns‘ Ruin, de fräten uns de Hår von‘ Kopp.« Viele Jahre sind vergangen, die Probleme sind geblieben.mehr... -
wahlen-2
mehr...Den Beitrag hätte sich der Herr ersparen können, denn was im Beitrag geschrieben steht, hört und sieht man in den offiziellen Medien jeden Tag von früh bis spät. Leider werden die Ursachen für die Konflikte niemals erwähnt, geschweige diskutiert. Das betrifft den Ukraine-, den Irankrieg sowie alle anderen Konflikte der Welt. Der Krieg Russlands begann nicht aus „Jux und Dalerei“, sondern, es lagen Gründe für die sich zuspitzende Lage zwischen der Ukraine/Westen und Russland. Die sich angebotenen Möglichkeiten der Deeskalierung am Anfang wurden nicht in Anspruch genommen.
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beamtenstatus
Hallo Herr Brüllke, Frau Stuhr hat vielleicht nicht alle Vergünstigungen und Leistungen für Beamte fachlich korrekt wiedergegeben, aber darum geht es doch auch gar nicht. Bekannt ist, dass auch nicht-verbeamtete Mitarbeiter der Stadt durch den bestehenden Tarifvertrag Vorteile genießen, die selbst in der freien Wirtschaft nicht immer, oder eher nicht gewährt werden. Ich denke dabei an: Urlaubs-und Erholungsbeihilfen, Weihnachtsgeld, Leistungsprämien, Familienzuwendungen und Zuschüsse. Für Beamte gibt es da doch mit Sicherheit noch ein bisschen mehr. Wie sonst ist es zu erklären, dass diejenigen, die es betrifft, hartnäckig gegen eine Veränderung und für die Beibehaltung des Beamtentums kämpfen, als würde man ihnen etwas wegnehmen. Wenn Sie aber der Meinung sind, dass die Privilegien und Vorteile bei Beamten eher unbedeutend und nicht der Rede wert sind, dann dürfte ja gegen eine Veränderung nichts einzuwenden sein. Ich finde, dass auch der Tarifvertrag für die Bediensteten der Stadt durchaus attraktiv ist und was spricht dagegen, wenn gleiche Leistung mit gleicher Bezahlung vergütet wird? Ich persönlich sehe das Beamtentum auch als nicht mehr zeitgemäß und befürworte deshalb eine schrittweise Reduzierung.mehr... -
zuckersteuer-2
Die Absicht, etwas für die Gesundheit des Volkes zu tun, ist zwar richtig, aber nur die halbe Wahrheit. Was wird geschehen? Die Hersteller werden die höheren Kosten auf den Preis aufschlagen, und der Verbraucher, der nun mal gerne seine Limo usw. trinkt, muss blechen. Doppelter Gewinner: der Staat. Er kassiert vom Hersteller und vom Verbraucher. Der für alle bessere und gesündere Weg wäre, die Lebensmittelindustrie zu zwingen, den Einsatz von schädlichen Stoffen zu reduzieren, bevor das Produkt überhaupt die Marktzulassung erhält. Natürlich müssen Lebensmittel schmecken, aber es muss nicht sein, dass einem nach drei gefüllten Waffeln schlecht wird vor Süße. Das gleiche Problem besteht doch auch bei Wurst und Fleischwaren. Manches ist so versalzen, dass eine Scheibe Wurst den Tagesbedarf an Salz deckt. Aber Salz bindet Wasser und das Gewicht stimmt, mit weniger Fleischeinsatz. Das alles ließe sich durch entsprechende Vorgaben und Kontrollen durch die Lebensmittelkontrolle vermeiden. Die Hersteller hätten keinen Schaden davon, denn sie würden die Materialkosten senken. Der Verbraucher würde die Produkte trotzdem kaufen, weil sie heute viel gesundheitsbewusster sind und man sich an positive Veränderungen gern und schnell gewöhnt. Das aber würde bedeuten, dass sich die Regierung und das Parlament mit der mächtigen Industrie anlegt, in deren Aufsichtsräten viele Abgeordnete ihr Zubrot erhalten. Da ist es leichter, eine Steuer zu erfinden, die nach außen gut aussieht, aber heimlich dazu gedacht ist, die selbstverschuldeten Riesenlöcher der Staatskasse zu stopfen und weiter dafür ausgegeben werden kann, Waffen zu kaufen und Kriege zu finanzieren. Es lebe die gesunde Menschheit!mehr... -
weiter-so-2
Als der russische Präsident am 25. September 2001 im Deutschen Bundestag stehenden Beifall erfuhr, vollzog sich auf wirtschaftlichem und politischem Gebiet eine enge Zusammenarbeit. Ideale Bedingungen für eine Wirtschaftszone von Wladiwostok bis Lissabon. Diese Kombination aus Kapital, Technologie, Rohstoffen und motivierten Arbeitskräften gefährdete die Vormachtstellung der USA. Die Transatlantiker agierten. 2020 gipfelte das in der US-Drohung gegen Öl- und Gaslieferungen aus Russland. Der EU-Wirtschaftsstandort verlor seine Vorteile. Unter dem begriffslosen Termini »Faschismus« begann der reaktionäre Staats- und Gesellschaftsumbau. Die Wahlergebnisse in drei ostdeutschen Bundesländern, die Demos am 3. Oktober und die Schülerproteste gegen die Wehrpflicht widerspiegelten den Protest der Wähler und Jugendlichen. Nicht nur die schwarz/rote Regierungspolitik, auch die Bundesländer, tragen enorme Verantwortung. Deutlich sichtbar in MV im Abschlussbericht des Untersuchungsausschusses Klimastiftung (PUA). Vier Jahre, im Mai 2022 gegründet, tagte der Ausschuss, gefordert von der CDU, FDP und den Bündnis Grünen. Alle erhielten die Wahlquittung. Dem Steuerzahler kostete der Ausschuss sieben Millionen Euro. Ergebnis, außer Spesen, 900 Seiten Abschlussbericht, 80 Aktenordner, 151 GB Dateien als »Beweismittel« für? Im PUA nicht eine Forderung nach der Untersuchung zu den Sprengungsverursachern. Während Frau Merkel bereits vor Februar 2022 (!) Friedensbemühungen (Minsk I, II) torpedierte, gab die Bundesregierung bisher über 130 Milliarden Euro zur Führung des UK-Krieges. Jetzt, mit Merz und Wadephul in Kiew, wird deutlich, es geht um Rüstungsgeschäfte für Rheinmetall und Co. Dafür wird mit »Reformen« zusätzlich Geld aus dem Volk generiert. Die SPD-Zuckersteuer »sichert« auch noch über 1.000 neue Verwaltungsstellen.mehr...
