Mecklenburger Blitz
In der Mecklenburger Blitz Verlag und Werbeagentur GmbH & Co. KG erscheint mit einer Gesamtauflage von über 800.000 Exemplaren in sieben Verlagen und 19 Ausgaben flächendeckend das auflagenstärkste Anzeigenblatt in Mecklenburg-Vorpommern. Wir sind der kompetente Partner und wirkungsstarke Werbeträger der lokalen und regionalen Wirtschaft vor Ort.
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Leserbriefe
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zuckersteuer
Unsere Regierung hat doch jeden Tag neue Ideen, um den Bürgern noch tiefer in die Taschen zu greifen. Nun soll es also eine Zuckersteuer sein. Zuerst sollten die Konzerne höher besteuert werden. Die Konzerne machen einen riesigen Profit, in den hochwertige Inhaltsstoffe durch billigen Zucker, Lebensmittelfarbe und Aromastoffen ersetzt werden. Dann ist die Werbung an der Reihe. Es ist schlimm, wenn schon Kinder in den Fokus der Werbung geraten. Werbung mit Kinder für Kinder. Muss das sein? Die Kinder können noch nicht lesen, kennen aber schon den Schokoriegel für Kinder, Kinderpudding, die "guten und fruchtigen" Trinkpäckchen und weitere ungesunde Genussmittel. Selbst Prominente schämen sich nicht, mit diesen süßen Zeug Werbung zu machen. Alle verdienen gut damit. Zahlen soll natürlich nur der Verbraucher. Ob es politisch klug ist, in diesen Zeiten die Bürger mit weiteren Steuern zu belasten, ist eine andere Frage.mehr... -
einfach-unertraeglich
Leserbrief »Es war einmal«, BLITZ vom 23. August Der Brief bekommt meine uneingeschränkte Zustimmung. Mich ärgert es schon lange, dass Menschen vom Westen unserer Vergangenheit aufarbeiten wollen, es ist einfach unerträglich, als wenn wir im Osten hinter dem Mond gelebt hätten. Ich möchte den Ausführungen von Herrn Fehrmann noch einiges hinzufügen: zum Beispiel dass im Osten alle eine Wohnung gehabt haben. Ich musste ziemlich lange warten, habe dann eine Zweieinhalb-Zimmer-Wohnung im Neubaugebiet erhalten, zu vernünftigen Mieten, musste von dort täglich mit der S-Bahn fahren, das war aber nicht so schlimm, es war ein Siebeneinhalb-Minutentakt, für fünf Stationen. Aber ich hatte eine Arbeiter-Rückfahrkarte für noch nicht mal zehn DDR-Mark. Als Frau und Mutter bekam ich auch einen bezahlten Haushaltstag, und die Kinder einen bezahlbaren Krippenplatz/Kindergarten. Im Übrigen waren die Krippen und Kindergärten von 6 Uhr morgens bis 18 Uhr am Abend geöffnet, was mit Sicherheit der Arbeit der Mütter geschuldet war. Der Zusammenhalt unter den Kollegen war viel besser als heute, es war menschlicher und außerdem hatten wir kaum Kriminaltität so wie es heute leider ist.mehr... -
sternengruss
Wir blicken am Abend so gerne zum Himmelsgewölbe hinauf, und sehen die glänzenden Sterne in ihrem allnächtlichen Lauf. Sie führen nur Gutes im Schilde, aus silbernem Lichte erbaut, sie grüßen vom hohen Gefilde, mit unserem Dasein vertraut. Sie leuchten, zu Bildern verbunden, und geben den sorgenden Halt den folgenden glücklichen Stunden des kommenden Tages. Auf bald!mehr... -
september
Ein grüner Wächter steht ringsum: der Mais. Die Sonnenuntergänge klingen. Die Farbe wird zum Wort. Und laut wird leis. Der Himmel grüßt mit Krähenschwingen. Wir kommen heim. Wir lehnen an: die Türen. Es könnte sein, dass jemand schlicht, nach dem wir Sehnsucht grad verspüren, ins Haus gelangt und mit uns spricht.mehr... -
wer-einmal-oben-sitzt
Eigentlich sind Professoren Wissenschaftler, die auf ihrem Fachgebiet geforscht und umfangreiche Kenntnisse gewonnen haben, die sie befähigen, diese an Studierende weiter zu vermitteln. In den USA reichen dazu offenbar, ein Master of Laws, auf deutsch ein Diplom in Rechtswissenschaft, eine abgebrochene Doktorarbeit und vor allem Protektion, um Professor an einer renomierten Uni zu werden. Annalena Baerbock wird also den Studenten ihre umfagreichen Kenntnisse auf einem Gebiet vermitteln, auf dem sie nie wirklich gearbeitet, oder gar geforscht hat. Donnerwetter, das nennt man eine Karriere. Sie ist kennzeichnend dafür, dass das Versorgungssystem in Politikerkreisen gut funktioniert. Wer einmal oben ist, der bleibt es, egal wie qualifiziert er ist. Man hilft sich eben.mehr...
