Mecklenburger Blitz
In der Mecklenburger Blitz Verlag und Werbeagentur GmbH & Co. KG erscheint mit einer Gesamtauflage von über 800.000 Exemplaren in sieben Verlagen und 19 Ausgaben flächendeckend das auflagenstärkste Anzeigenblatt in Mecklenburg-Vorpommern. Wir sind der kompetente Partner und wirkungsstarke Werbeträger der lokalen und regionalen Wirtschaft vor Ort.
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Leserbriefe
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dass-nie-eine-mutter
... mehr ihren Sohn beweint, das war 40 Jahre Maxime der DDR Politik. Frauen brauchten keine »Quoten«. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit, einer der ersten SMAD Befehle, kostenlose Kinderbetreuung, bezahlter Hausarbeitstag, 40 h Woche statt 48h usw. sind Gleichstellung und Wertstellung zugleich. Trümmerfrauen beseitigten Kriegsschäden. Heutige Generationen kennen Krieg und Folgen nicht mehr. Alles weit weg? Wiedereinmal, nach dem gewaltsamen Überfall auf Venezuela, setzt Trump »seine Moral« vor das Völkerrecht. Über 70 Jahre hat das Völkerrecht, entwickelt nach dem II. Weltkrieg, zur Verhinderung von Weltkriegen, mit der UN, ihren 40 unterschiedlichen Organen und Vertragswerken funktioniert. Trotz Gewaltanwendungen der »Großmächte«, allen voran die der USA, mit ihrer Einteilung in »Schurkenstaaten«. Wiedereinmal zeigt sich die Notwendigkeit zur sofortigen Reorganisation der UN zu einer neuen Sicherheits- und Entwicklungsstrategie. Im thermonuklearen Zeitalter ist der Krieg als »Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln« (Clausewitz) für die Menschheit tödlich. Auch die USA sind im 250sten Jahr ihrer Unabhängigkeit weit von ihren Gründungsvätern entfernt. Beschämend ist die Parteinahme von Merz, Macron und Starmer auf Seiten der USA zum stoppen der »Iran Angriffe«. In 12 arabischen Staaten gibt es US Stützpunkte, sie halfen bei der Destabilisierung des Iran. Auch dieser Krieg ist für beide Seiten nicht schnell zu gewinnen.mehr... -
zu-den-kraftstoffpreisen
Die aktuellen Preisaufschläge an den Tankstellen sind für viele Menschen in Mecklenburg‑Vorpommern nicht mehr nachvollziehbar. Es ist offensichtlich, dass der derzeit verkaufte Kraftstoff weit vor den jüngsten geopolitischen Spannungen eingekauft wurde. Trotzdem steigen die Preise innerhalb weniger Stunden, während Senkungen regelmäßig verzögert weitergegeben werden. Dieses Verhalten wirkt wie eine systematische Ausnutzung der Lage und beschädigt das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in eine faire Preisbildung. Ich erwarte, dass die zuständigen Stellen endlich prüfen, ob hier überhöhte Margen verlangt werden und ob Marktmechanismen missbraucht werden. Die Menschen in unserer Region – insbesondere auf Rügen, wo Mobilität unverzichtbar ist – haben ein Recht auf transparente und ehrliche Preise. Mit freundlichen Grüßen Peter Ahrendmehr... -
zoo-stralsund
Dr. Langner als Chef des ZOOs (seit 2005 so bezeichnet) Stralsund und Frau Hinrichs (seit 2025 Vorsitzende des Vereins „Zoofreunde Stralsund e.V.“) waren die nächsten Gäste unserer Akademie. Der Zoo (auch Stralsunder Tierpark) umfasst 16 ha Gelände am Stadtwald. Er gibt 1494 Tieren in 208 Arten (darunter 117 Vogelarten) ein Zuhause (Zahlen von Ende 2023), die inzwischen von jährlich ca. 160.000 Gästen in Augenschein genommen werden. Auch die Flora darf nicht fehlen, und so ergänzen viele Blumenarten, Staudenquartiere und Parkgehölze das Bild. Um den Besuchern etwas bieten zu können, befindet sich der Tierpark in einer steten Entwicklung. Der Masterplan stellt ein Entwicklungskonzept für die nächsten 10 Jahre dar, um den Zoo weiter zu profilieren. Das Leitthema „Vom Bauernhof in die Wildnis“ wird durch die Konzeption „ZOO der wilden Pfade“ ergänzt. Dazu gehört u.a. schon der originalgetreue Wiederaufbau der Mahnkeschen Mühle. In einer Führung erleben die Besucher das Beladen der Esel (besondere historische Haustierrasse) mit Korn und dessen Transport vom Hof des Ackerbürgerhauses zur Mühle und können seine Verarbeitung bis zum Zoobrot verfolgen und das auch testen. Weitere Themen des Masterplans sind der Nordamerika-Trail, die Himmelsschneise, die Kleine Seidenstraße, der Afrika-Bush-Walk, der Artenschutzplatz, der Bauernhof, die Kartoffelroute, der Traumpfad, die neue Ozelot-Anlage, der Schwanensteg und der Schleichpfad. Auch die beliebte Tiershow wird immer weiterentwickelt. Hinter der Freilichtbühne entsteht eine neue gastronomische Einrichtung, die dann auch von den Stralsunder Werkstätten (sehr gute Zusammenarbeit!) betrieben wird. Für die Besucher ist sehr vorteilhaft, dass auf dem Gelände des gegenüber liegenden Strelaparks kostenfreie Parkplätze zur Verfügung stehen. Desweiteren stellte Frau Hinrichs ihren Verein vor, dessen Hauptziel in der Unterstützung des Zoos bei der Wahrnehmung seiner Funktion als öffentliche Einrichtung der Erholung, Kultur und Bildung besteht. Der Verein wurde 1994 (damals unter anderem Namen) gegründet und 2014 umbenannt. Seit 1996 wird die Vereinszeitschrift „Cervus“ (lat., zu Deutsch: „Rothirsch“) herausgegeben. Aktuell hat der Verein 218 Mitglieder, der Senior ist mit 96 Jahren das Ehrenmitglied H. Olejnik. Jedes neue Mitglied ist herzlich willkommen! Der Verein konnte seit seiner Existenz bis heute durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und andere Zuwendungen ca. 585.000 Euro für die Entwicklung des Tierparks zur Verfügung stellen. Dazu gehören z.B. die Neugestaltung des Kosakgeheges (1996-98), des Wolfsgeheges (1997-99), der Löwenberg und Bärenwald bis hin zur Naschstuuv (2016-25). Die Zusammenarbeit mit dem Zoo ist sehr erfolgreich, beispielgebend dafür sind die Zooschule, die ZOO AG und das Projekt „Backofen“ bei der Mahnkeschen Mühle. 80 Gäste haben beiden Referenten für ihren sehr aufschlussreichen Vortrag herzlich gedankt. Der Stralsunder ZOO – immer einen Besuch wert! Wolfgang Mengel, Seniorenakademiemehr... -
baustellen-in-rostock
In einem Newsletter einer Rostocker Tageszeitung las ich neulich von einem Baustellenkatalog 2026, mit der Ankündigung, dass für dieses Jahr mit circa 500 Baustellen im Stadtgebiet zu rechnen ist, kleinen und großen, wie die zum Beispiel in der Herweghstraße, die schon zwei Jahre lang für eine Vollsperrung sorgt und die hoffentlich im November 2026 beendet ist. Das wird mit Sicherheit erhebliche Auswirkungen auf den Verkehr in der Hansestadt haben. Wenn ich mich richtig erinnere, waren es auch im letzten Jahr etwa 400 Baumaßnahmen und das fand ich schon enorm. Da stellt sich mir doch die Frage: Wie viele Baustellen kann eine Stadt wie Rostock vertragen, wenn sie im Sommer Gäste, Touristen und Urlauber empfangen und beherbergen, aber nicht ihr Ansehen als Urlaubsregion verlieren will. Es ist nichts dagegen einzuwenden, Projekte zum Erhalt der Infrastruktur, die mit Fördergeldern unterstützt werden, auch zu realisieren, aber derzeitig hat man leider den Eindruck, dass ständig weitere Programme aufgelegt werden, aber nur wenige termingerecht enden. Da ist ein Chaos doch vorprogrammiert. Zwar werden sich die Verkehrsteilnehmer irgendwie mit der Situation schon arrangieren und ihren Weg finden, aber das hat doch nichts mehr mit einer urlauberfreundlichen, sympathischen und lebenswerten Stadt zu tun. Die Urlauber kommen, um hier die beste Zeit des Jahres zu verbringen, sich zu erholen und auch um Geld auszugeben, worauf unsere Region dringend angewiesen ist. Damit sie das auch tun, dafür müssen wir aber die Voraussetzungen schaffen. Wenn ich mir jedoch die Innenstadt anschaue, habe ich den Eindruck, dass die renommierten und interessanten Geschäfte eher abwandern, statt ihren Standort zu festigen. Damit wird die Innenstadt immer unattraktiver für Besucher und Einheimische. Ein Grund dafür dürfte auch sein: Weniger öffentliche Parkplätze – weniger Besucher. Ich würde meine Einkäufe auch nicht zum P+R-Parkplatz schleppen wollen, sondern stattdessen doch lieber zu den Geschäften am Stadtrand fahren. Wenn wir jetzt auch noch mit einem übermäßigen Baustellenbetrieb aufwarten, könnte dies das Besucheraufkommen im Sommer schon empfindlich bremsen. Für mich war das Baustellenvolumen im letzten Jahr schon die absolute Grenze der Zumutung und deshalb meine ich: Manchmal ist weniger – mehr.mehr... -
buerger-euro-fuer-buergerbauten
Am 18. Februar 2026 wurde die Vortragsreihe »Zeugnisse der Arbeiterbewegung und ihrer Kultur in Rostock« mit Dr. Eckart Schörle als Referenten fortgesetzt. Sein Vortrag lautete »Hus Uhlenflucht – Wanderquartier der Rostocker Naturfreunde 1921 bis 1933«. Im vollbesetzten Veranstaltungsraum des AWO-Clubs Südstadt eröffnete sich der Blick auf ein Kapitel der Geschichte, das 1933 durch die Nazi-Herrschaft gewaltsam beendet wurde und über das im wahrsten Sinne des Wortes Gras zu wachsen droht. Der Vortrag veranschaulichte die Leidenschaft und Hingabe, mit der die Naturfreunde nach ihrer Tagesarbeit und an den kurzen Wochenenden solidarisch für die Gemeinschaft wirkten. Auch bei der Errichtung des Wanderquartiers galt das Motto »Arbeitergroschen für Arbeiterbauten«. Erinnert wurde dabei an den damaligen Leiter der Naturfreunde in Mecklenburg, Hans Bernitt. Zur Freude der Versammelten nahm an der Veranstaltung sein Enkel Norbert Bernitt teil. Er hatte Text und Notenmaterial eines Liedes bereitgestellt, das den Erbauern von Hus Uhlenflucht gewidmet war. Die dadurch ermöglichte und die Anwesenden überraschende Interpretation des Liedes wurde mit freundlichem Beifall quittiert. In der Aussprache stellte sich die Frage, was wir aus den übermittelten Erfahrungen für ein gemeinschaftliches Engagement in der Gegenwart übernehmen können. Kann eine Schlussfolgerung das Motto »Bürger-Euro für Bürgerbauten« sein? Zur Vertiefung dieses Gedankens eignet sich der nächste Vortrag in dieser Reihe mit Diplom-Museologen Ronald Piechulek über die bürgerliche Rostocker Gesellschaft »Societät« im 18. und 19. Jahrhundert am 18. März um 17.30 Uhr im AWO Club Südstadt.mehr...