Mecklenburger Blitz
In der Mecklenburger Blitz Verlag und Werbeagentur GmbH & Co. KG erscheint mit einer Gesamtauflage von über 800.000 Exemplaren in sieben Verlagen und 19 Ausgaben flächendeckend das auflagenstärkste Anzeigenblatt in Mecklenburg-Vorpommern. Wir sind der kompetente Partner und wirkungsstarke Werbeträger der lokalen und regionalen Wirtschaft vor Ort.
Mediadaten
Machen Sie sich hier mit unserem Anzeigenblatt vertraut:
- Unsere Mediadaten als PDF-Download
- Das Anzeigenblatt
- Aktuelle Ausgaben
- Angaben zur Herstellung
- Referenzen
Kleinanzeigen
Hier finden Sie jede Woche aktuelle Kleinanzeigen aus und für Mecklenburg- Vorpommern. Geben Sie gleich hier Ihre Kleinanzeige auf.
Leserbriefe
-
gewalt-oder-gewaltlos
Das ist nicht die Frage. 1776 jagte die amerikanische Revolution die Briten aus Boston. M. L. King wurde erschossen. Heute, Trump: »... kann machen was i c h will!« Die EU und der deutsche Kanzler schauen zu, trotz Demütigungen wie bei den Nordstream Sprengungen. Die Abkopplung der Bundesregierungen von den Rohstoffen des Ostens seit Merkel wurden begleitet von Sanktionen und politischen Eskapaden. Diplomatie? Fehlanzeige, statt dessen: »Kriegstüchtigkeit« und Verschwendung von Steuergeldern. Das Ifo Institut stellte diese Woche fest, mit dem Sondervermögen (getarnte Schulden) wurden im wesentlichen Haushaltslücken gestopft und Rüstungsproduktionsprofite gesichert. Die Gefahr eines dritten Weltkrieges wächst. Statt der Gewaltfrage geht es um Lösungen auf der Basis des den nationalen Interessen übergeordneten Völkerrechts. Damit haben die »Willigen« und Apologeten regelbasierter (sprich westlicher) Ordnung ihre Probleme. Israel und Trump haben den Iran angegriffen. Wadephul meinte am 15.3.26, das Völkerrecht gilt nicht für den Iran. Statt Verurteilung befürchten die EU und die »Willigen« in ihrem UK Stellvertreter Krieg gegen die RF allein dazustehen. Dafür müssen auch in der EU alle auf »Linie« gebracht werden. In Ungarn wird schon massiv im Wahlkampf mitgemischt. Wir schicken zwar keine Kriegsschiffe in die Straße von Hormus, nehmen aber die Folgen des völkerrechtswidrigen Israel/Trump Angriffs auf den Iran und die Eskalation des Krieges in Kauf, in dem auch Selensky (Reuter) auf US Seite mitmischt. Der Krieg im Nahen Osten weitet sich weiter aus und schwächt die Weltwirtschaft.mehr... -
nicht-wieder-schweigen
Eine Bitte an unsere Kirchen in Zeiten von Kriegen. Wir sehen uns genötigt zu einer öffentlichen Stellungnahme angesichts des beredten Schweigens in der politischen und kirchlichen Öffentlichkeit zu dem Krieg gegen den Iran mit seinen schwer absehbaren Folgen weit über die Region hinaus. Der massive, koordinierte Angriff Israels und der USA auf die Islamische Republik Iran ignoriert ungestraft die Regeln der internationalen Ordnung. Er ersetzt die Stärke des Rechts und des diplomatischen Ausgleichs der Interessen durch das Recht des Stärkeren und Überlegenen. Der Angriff ist bei eindrucksvollen Demonstrationen von Exil-Iranern begrüßt worden. Aber er kann weder als eine »humanitäre Intervention« zur Unterstützung der wiederholt vom iranischen Regime brutal unterdrückten Opposition noch als Präventivkrieg, bzw. als Akt der Selbstverteidigung gegen ein aggressives Regime legitimiert werden. Die wenig realistische Vorstellung, durch massive Angriffe aus der Luft einen Regimewechsel herbeiführen zu können, missachtet die Gefahren einer Eskalation der Gewalt durch gezielte Gegenwehr mit Vergeltungsschlägen des Irans. Dass nun diese Gegenwehr mit ihren Konsequenzen weit über die Region hinaus vom UN -Sicherheitsrat verurteilt wird, ohne den vorausgehenden Angriff der USA und Israel ebenfalls zu verurteilen, macht die selektive, von Interessen geleitete Berufung auf die Ordnung des Völkerrechts erkennbar. Uns beunruhigt besonders, dass sich im Schatten dieses Krieges, die Lage in den von Israel besetzten palästinensischen Gebieten weiter verschlechtert. Dort leiden die Bewohner unter der zunehmenden Gewalt durch israelische Siedler, die, unter dem Schutz israelischer Soldaten, weiterhin palästinensische Siedlungen beschlagnahmen, ihre Häuser zerstören und ihre Bewegungsfreiheit einschränken. Rechte von Christen und Muslimen zum Besuch der heiligen Stätten in Jerusalem.werden verletzt. Nach dem entsetzlichen Massaker der Hamas am 7. Oktober 2023 hat die israelische Regierung rechtliche und administrative Maßnahmen ergriffen, um die Ausweitung der israelischen Souveränität über das Westjordanland zu beschleunigen, mit dem offen erklärten Ziel, eine Zwei-Staaten-Lösung zu verhindern und unmöglich zu machen. Auf diese Zusammenhänge weist der Ökumenische Rat der Kirchen mit einer Kampagne hin. Es ist ihr Ziel, über die Mitgliedskirchen die Regierungen der jeweiligen Staaten aufzufordern, Israel für die anhaltenden Verstöße gegen das Völkerrecht zur Rechenschaft zu ziehen. Viel zu lange schon sind diese Verstöße und die Menschenrechtsverletzungen in den besetzten palästinensischen Gebieten ohne ernsthafte rechtliche Konsequenzen geblieben. Es geht nicht zuletzt um ein Ende der Straflosigkeit radikaler Siedler, die im Westjordanland schwere Angriffe auf Palästinenserinnen und Palästinenser und deren Besitz verüben. Die Kampagne beruft sich auf die bahnbrechenden Entscheidungen des Internationalen Gerichtshofes aus dem Jahr 2024. Sie nimmt außerdem den Aufruf des Zentralausschusses des Ökumenischen Rates der Kirchen vom Juni 2025 zur »Beendigung von Apartheid, Besatzung und Straflosigkeit« auf. Mit Worten dieses Aufrufs erklären wir: »Wir erkennen einen klaren Unterschied zwischen dem jüdischen Volk, unseren Glaubensbrüdern und -schwestern und den Handlungen der israelischen Regierung«. Mit dem Ökumenischen Rat der Kirchen stellen wir uns entschieden gegen jede Form von Rassismus, einschließlich Antisemitismus, anti-arabischem Rassismus und Islamfeindlichkeit. Aber angesichts des unerträglichen Leides, das den Menschen in Gaza zugefügt wird, und der eskalierenden Gewalt und Unterdrückung im Westjordanland und in Jerusalem rufen wir unsere Kirchen auf, sich klar, eindringlich und entschlossen für die Grundsätze der Gerechtigkeit im Einklang mit internationalem Recht und internationaler Ethik auszusprechen. Der ungeheuerlichen Schuld, die Christinnen und Christen und ihre Kirchenleitungen durch ihr Schweigen zur Vernichtung der Juden durch den Nationalsozialismus auf sich genommen haben, darf kein weiteres Schweigen folgen. Almuth Berger, Joachim Garstecki, Heiko Lietz, Ruth Misselwitz, Hans Misselwitz, Elisabeth Raiser, Konrad Raiser, Gudrun Rein, Gerhard Rein, Andreas Zumach, Berlin, Magdeburg, Schwerinmehr... -
fuer-uns-unsere-kinder-und-enkel
In einer Liedzeile heißt es »nicht Gott läßt zu, das Menschen sich töten, sondern der Mensch«, und in einer anderen Liedzeile heißt es »Lieber Gott lass uns erhalten, was du geschaffen hast«. Nun kann man von Gott halten, was man will. Es geht um die Welt, wir haben nur diese eine! Aber einige Menschen meinen, Kriege führen zu müssen. Krieg bedeutet Tod und Vernichtung. Verlierer sind immer die Menschen, die erst verdummt werden und dann als Kanonenfutter dienen. Presse, Funk und Fernsehen sind randvoll über Krieg in der Ukraine und etwas über kriegerische Auseinandersetzungen im Nahostkonflikt. Wir haben gefälligst zu unterscheiden.Hinzu kam meiner Meinung nach die »Empörung« gegen die Teilname von Sportlern aus Russland und Belarussland an den Paralympics, nun sind diese Menschen schon behindert und werden noch einmal diffamiert, die deutschen Sportler missachteten sogar bei einer Siegerehrung Flagge und Nationalhymne der Sieger. Kann man sich noch mehr blamieren?! Und nun nochmals an alle verantwortlichen Politiker gerichtet: wir haben alle nur diese eine Welt, lassen wir sie erhalten für uns, unsere Kinder und Enkel, das sollte es doch wohl wert sein.mehr... -
ostseefunde
Es hängt ein Hauch von Kiefernduft in schöner lauer Frühlingsluft. Die Bäume knarren froh ein Lied, wonach der Winter schnell entflieht. Am Wegesrande, auf dem Hügel, spaziert ein süßer kleiner Igel. Er wandert lustig, grad wie wir, hier durch das lichte Waldrevier. Am Strande, wo die Wellen rauschen, die Möwen schon vom Sommer plauschen. Die Leute, die am Ufer gehen, nach Steinen und nach Muscheln sehen. Zuhause dann, in trauter Runde, bemalen sie die Ostseefunde mit Strichen, welche kurz und lang, und schmücken sie mit grünem Tang.mehr... -
die-luft-wird-immer-duenner
Zwei verlorene Landtagswahlen, Verlust des OB in München, wachsende Unzufriedenheit in den eigenen Reihen! Die Luft für Lars Klingbeil und Bärbel Bas wird immer dünner. Aber nicht die Personen sind das Problem der SPD, sondern die Politik der Partei in der Regierungsverantwortung. Um der Machterhaltung willen lässt sich die SPD von anderen Parteien in Entscheidungen treiben, die nicht mehr dem Willen des größten Teils der Wähler, den kleinen Leuten, entsprechen die die SPD mal vertreten wollte. Nun soll auch noch ein großes Reformpaket der Regierung vorgelegt werden, das vor allem Verschlechterungen für die Bürger bringen wird. Durch die bedingungslose Unterstützung für die Ukraine und die rasante Aufrüstung ist der Staatshaushalt so aus den Fugen gelaufen, dass nun die Bürger mit schmerzhaften Einschnitten dafür bezahlen sollen. Das alles trägt die SPD mit und braucht sich dann nicht über Wahlschlappen wundern. Dass die Zustimmung zur AfD auch in Westdeutschland sehr zunimmt, ist nicht in erster Linie rechtes Denken, sondern wachsender Protest gegen die Regierungspolitik, in der sich die SPD ihr eigenes Grab schaufelt.mehr...