Mecklenburger Blitz
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Leserbriefe
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weiter-so-2
Als der russische Präsident am 25. September 2001 im Deutschen Bundestag stehenden Beifall erfuhr, vollzog sich auf wirtschaftlichem und politischem Gebiet eine enge Zusammenarbeit. Ideale Bedingungen für eine Wirtschaftszone von Wladiwostok bis Lissabon. Diese Kombination aus Kapital, Technologie, Rohstoffen und motivierten Arbeitskräften gefährdete die Vormachtstellung der USA. Die Transatlantiker agierten. 2020 gipfelte das in der US-Drohung gegen Öl- und Gaslieferungen aus Russland. Der EU-Wirtschaftsstandort verlor seine Vorteile. Unter dem begriffslosen Termini »Faschismus« begann der reaktionäre Staats- und Gesellschaftsumbau. Die Wahlergebnisse in drei ostdeutschen Bundesländern, die Demos am 3. Oktober und die Schülerproteste gegen die Wehrpflicht widerspiegelten den Protest der Wähler und Jugendlichen. Nicht nur die schwarz/rote Regierungspolitik, auch die Bundesländer, tragen enorme Verantwortung. Deutlich sichtbar in MV im Abschlussbericht des Untersuchungsausschusses Klimastiftung (PUA). Vier Jahre, im Mai 2022 gegründet, tagte der Ausschuss, gefordert von der CDU, FDP und den Bündnis Grünen. Alle erhielten die Wahlquittung. Dem Steuerzahler kostete der Ausschuss sieben Millionen Euro. Ergebnis, außer Spesen, 900 Seiten Abschlussbericht, 80 Aktenordner, 151 GB Dateien als »Beweismittel« für? Im PUA nicht eine Forderung nach der Untersuchung zu den Sprengungsverursachern. Während Frau Merkel bereits vor Februar 2022 (!) Friedensbemühungen (Minsk I, II) torpedierte, gab die Bundesregierung bisher über 130 Milliarden Euro zur Führung des UK-Krieges. Jetzt, mit Merz und Wadephul in Kiew, wird deutlich, es geht um Rüstungsgeschäfte für Rheinmetall und Co. Dafür wird mit »Reformen« zusätzlich Geld aus dem Volk generiert. Die SPD-Zuckersteuer »sichert« auch noch über 1.000 neue Verwaltungsstellen.mehr... -
seniorenbeirat-mit-vielen-veranstaltungen
Seit vielen Jahren organisiert der Seniorenbeirat der Stadt Rerik viele Möglichkeiten für ältere Menschen des Ostseebades und der Umgebung sich zu treffen, auszutauschen, zu informieren und sich in Seniorenfragen beraten zu lassen. Das siebenköpfiges Team trifft sich monatlich und bereitet die anstehenden Veranstaltungen und Aufgaben vor. Erst am vergangenen Donnerstag, 8. Oktober, zum Tag des älteren Menschen, waren viele Seniorinnen und Senioren gekommen und haben sich bei Kaffee und Kuchen, Musik und Tanz miteinander ausgetauscht. Am gleichen Tag wurde auch der Seniorenbeirat in seiner personellen Besetzung auf der Stadtvertreterversammlung bestätigt. Viele ältere Reriker freuen sich vor allem auf das monatliche Bingo-Spiel. Ebenfalls monatlich wird eine sogenannte Kummersprechstunde angeboten. Die angesprochenen Anliegen und Sorgen werden vertraulich behandelt und an zuständige Stellen weitergeleitet. Großen Zuspruch findet auch das wöchentliche Beratungsangebot SilverSurfer. Hier stehen Fragen zu digitalen Themen im Vordergrund. Überraschung und große Freude auch, wenn ein Mitglied des Seniorenbeirats die Jubilare zum 80. Geburtstag besucht und Glückwünsche der Stadt überbringt. Großes Interesse fand bei den Senioren die Mobile Modenschau. Die nächste traditionelle Veranstaltung ist im Dezember die Weihnachtsfeier. Shantychor und Tombola sorgen für ein gemütliches Beisammensein. Die Frauentagsfeier zu Beginn des Jahres ist ebenfalls ein willkommenes Zusammentreffen für die älteren Reriker. Diese und alle anderen Veranstaltungen finden in der Reriker Kösterschün, Dünenstraße 4a, statt. Für Hinweise und Anregungen sind die Mitglieder des Seniorenbeirates sehr dankbar.mehr... -
gedanken-zum-welttierschutztag
Am 4. Oktober war der Welttierschutztag. Anlass, an die an wehrlosen Tieren verübten Grausamkeiten zu erinnern und daran zu appellieren, diese zum Wohle der Tiere und aus ethischen Gründen zu beenden. Wir leben in einem Zeitalter mit vielen Konflikten. Wir leben auch in einer Zeit der Aufklärung über Tierschutz durch die Medien. Naturschutz ist Tierschutz und Tierschutz ist Menschenschutz. Die Bestrebungen, aus den Nutztieren so viel wie möglich Gewinn zu erzielen, führte und führt weiterhin zu bitteren Ergebnissen. Die Industrialisierung der Landwirtschaft hat zur Folge, dass vielen für das ökologischen Gleichgewicht nützlichen Tierarten der Lebensraum genommen wird. Bestimmte nützliche Tierarten wurden sogar ausgerottet. Die Massentierhaltung hat sehr oft große Schattenseiten. Die Tiere werden auf engstem Raum qualvoll gehalten, mit Hormonen zum unnatürlichen Wachstum oftmals mit Fehlbildungen herangezüchtet und mit Antibiotika aufgepäppelt. Es wurden von Wissenschaftlern so genannte Turbokühe gezüchtet, die qualvoll dahinvegetieren aufgrund ihrer unnatürlichen Züchtungen. Gehen wir mit den Nutztieren sorgsamer, rücksichtsvoller um, wird sich das auch auf die Gesundheit der Menschen positiv auswirken, da der Menschen durch die Nahrungskette alle Schadstoffe, auch die Stresshormone, bedingt durch die rücksichtslose Massentierhaltung und den grausamen im Akkord vorgenommenen Schlachtprozess der Tiere, in seinen Körper aufnimmt. Nachweislich macht das die Menschen krank, sie bekommen Diabetes, Kreislauferkrankungen, Demenz, Krebs und anderes. Es gibt schrecklich viele Beweise, aus denen hervorgeht, dass Erwachsene und leider auch Kinder schon resistent sind gegenüber Antibiotika. Die Umwelt wird durch die Massentierhaltung ebenfalls stark belastet durch die Gülle und den überdurchschnittlichen Methanabgang. Enttäuschend ist es zu hören, dass die Rostocker Bürgerschaft das Wildtierverbot für den Zirkus wieder aufheben will, obwohl erst im vergangenen Jahr durch dieselbe Bürgerschaft ein entsprechendes Verbot erlassen wurde. Wir empfinden es als charakterlos, nicht zu seinem Versprechen zu stehen. Wenn in der Stadt Hameln ein Gerichtsurteil zugunsten eines klagenden Zirkus erlassen wurde, ist das noch lange kein Grund hier in Rostock das Wildtierverbot aufzuheben, sondern darum zu kämpfen, es weiterhin durchzusetzen und nicht den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen. Dagegen zeigen die Grünen Charakter und stehen zu dem festgesetzten Wildtierverbot. Wir fordern mehr Respekt der Politiker gegenüber unseren Mitgeschöpfen – den Tieren – um Leid bei Menschen und Tieren aus den aufgezählten Gründen zu vermeiden und zu verhindern. Wir danken allen, die in den vergangenen Jahren durch ihre Opferbereitschaft den wehrlosen Geschöpfen Hilfe entgegengebracht haben.mehr... -
absicht
Voller Interesse lese ich sonntags immer den BLITZ neben meiner OZ. Am meisten interessieren mich immer die Leserbriefe, denn darin werden oft Sachen veröffentlicht, die man woanders nicht findet. Nun mein Problem! Letzten Sonntag sah ich im ZDF die Sendung »Fernsehgarten« aus Wilhelmshafen und war geschockt, dort lag der Trawler »Gera« Ros 223 als Museumsschiff an der Kai und ich dachte, was ist bloß in unserem Lande los. Rostock hatte einmal eine der größten Hochseefischereiflotte der Welt, und nichts erinnert daran, nicht der ehemalige Fischereihafen, Fischkombinat Rostock, nicht das Haus der Hochseefischer am Holbeinplatz, das jetzt Haus des Bauens heißt, nichts, nichts, nichts. Es ist eigentlich kaum zu glauben, dass man so mit der Rostocker Seefahrt umgeht. Ich selbst habe Hochseefischer gelernt, 1953 angefangen, als Matrose Bestmann und nach entsprechendem Schulbesuch in der Ingenieurschule für Fischwirtschaft als Steuermann und Kapitän gefahren. Als die Schiffe immer größer und die Reisen immer länger wurden, bin ich zum VEB BBB gewechselt und bis 1993 als Kapitän eines Schleppers rund um die Welt gefahren. Ich betone es noch einmal, und deshalb der Brief, ich kann es nicht verstehen, dass in Rostock nichts mehr an die große Zeit der Hochseefischerei erinnert. Ist das gewollt, besser gesagt, Absicht?mehr... -
weiter-so
Als der russische Präsident am 25.9.2001 im Deutschen Bundestag stehenden Beifall erfuhr vollzog sich auf wirtschaftlichem und politischem Gebiet eine enge Zusammenarbeit. Ideale Bedingungen für eine Wirtschaftszone von Wladiwostok bis Lissabon. Diese Kombination aus Kapital, Technologie, Rohstoffen und motivierten Arbeitskräften gefährdete die Vormachtstellung der USA. Die Transatlantiker agierten. 2020 gipfelte das in der US Drohung gegen Öl- und Gaslieferungen aus Russland. Der EU Wirtschaftsstandort verlor seine Vorteile. Unter dem begriffslosen Termini »Faschismus« begann der reaktionäre Staats- und Gesellschaftsumbau. Die Wahlergebnisse in drei Ostdeutschen Bundesländern, die Demos am 3. Oktober und die Schülerproteste gegen die Wehrpflicht widerspiegelten den Protest der Wähler und Jugendlichen. Nicht nur die schwarz/rote Regierungspolitik, auch die Bundesländer, tragen enorme Verantwortung. Deutlich sichtbar in MV im Abschlußbericht des Untersuchungsausschusses Klimastiftung (PUA). Vier Jahre, im Mai 2022 gegründet, tagte der Ausschuss, gefordert von der CDU, FDP und den Bündnis Grünen. Alle erhielten die Wahlquittung. Dem Steuerzahler kostete der Ausschuss 7 Millionen €. Ergebnis, außer Spesen, 900 Seiten Abschlußbericht, 80 Aktenordner, 151 GB Dateien als »Beweismittel« für? Im PUA nicht eine Forderung nach der Untersuchung zu den Sprengungsverursachern. Während Frau Merkel bereits vor Febr. 2022(!) Friedensbemühungen (Minsk I,II) torpedierte, gab die Bundesregierung bisher über 130 Mrd. € zur Führung des UK Krieges. Jetzt, mit Merz und Wadephul in Kiew, wird deutlich, es geht um Rüstungsgeschäfte für Rheinmetall und Co.. Dafür wird mit »Reformen« zusätzlich Geld aus dem Volk generiert. Die SPD Zuckersteuer »sichert« auch noch über 1000 neue Verwaltungsstellen.mehr...
