Mecklenburger Blitz
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Leserbriefe
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das-mass-ist-schon-lange-voll
Jeder aufmerksame Beobachter sieht sie immer wieder: Streunernde, nach Obdach und Futter suchende Katzen. Einst vom Menschen gezähmt und seitdem auf ihn angewiesen, schlagen sie sich nun durch ihr Leben auf der Straße. Häufig ausgesetzt, verwildert und von Krankheiten gezeichnet, durchsuchen sie menschliche Abfälle oder betteln beim Laden um die Ecke. Hinzu kommt die mütterliche Fürsorge ihrer, immer wieder dort, neu geborenen Jungtiere, die das gleiche Schicksal erwartet. Einige beherzte Menschen füttern mal hier und mal dort, versuchen das Leid da draußen irgendwie zu lindern. Doch das reicht bei Weitem nicht aus. Die Tiere bräuchten ein Zuhause, sollten medizinisch versorgt und auf jeden Fall kastriert werden, um die Population nachhaltig einzudämmen. Diesen Auftrag haben in den Städten und Gemeinden unseres Landkreises die Ordnungsämter. Dort tut man sich jedoch schwer. In den vergangenen Jahren wurden immer mehr Aufgaben an die Gemeinden deligiert, ohne dass der Bund ausreichend Gelder zur Verfügung stellt. Vermeintlich unwichtige Themen wie der Tierschutz bekommen somit noch weniger Ressourcen, was immer wieder zu Diskussionen über die Verantwortung bedürftiger Tiere zwischen den Helfenden und den Mitarbeitern der Ämter führt. Konnte man vor einigen Jahren noch zusammenarbeiten, wird heute die Verantwortung häufig auf die Helfenden geschoben, oder diese sogar rechtswidrig verweigert. Zwei Fälle aus den Jahren 2025 und 2026 zeigen diese Misere stellvertretend auf: Im Fall 1./2025 erklärte sich ein Amt bereit, die Kosten für die Kastration einer Straßenkatze zu übernehmen, um sie danach für eine Genesungszeit in ein Tierheim einzuweisen. Dazu kam es jedoch nicht. Das Tier wurde aufgrund von Krankheitsanzeichen und damit verbundenen weiteren Kosten für Diagnose und Behandlung eingeschläfert. Absprachen mit dem Tierschützer, welcher um die Rettung und weitere Unterbringung des Tieres bemüht war, erfolgten nicht. Im Fall 2/2026 meldete sich eine Bürgerin mit einer Notsituation bei einem weiteren Amt. Die Amtsangestellte verwehrte jedoch, selbst nach klarem Hinweis auf ein mögliches Verenden des Tieres, die notwendige Hilfe, nahm dessen Tod billigend in kauf. Erst durch Hilfe der Tierpension Holthusen unter Leutung von Frau Erpenbeck, konnte das Tier noch am selben Tag einem Tierarzt vorgestellt werden. Das leidende Tier musste eingeschläfert werden. Zwei tote Tiere - zwei Einzelschicksale, besiegelt durch die Willkür und Pflichtverletzung des Staates gegenüber ihm schutzbefohlener Strassenkatzen. Dabei wäre es doch möglich, dieses Trauerspiel zu beenden. Bereits eine ordentlich finanziert - und durchgesetzte Kastrationspflicht, Chippflicht und Züchterverbot würden eine nachhaltige Linderung von Leid und Senkung von Gemeinkosten bewirken und damit eine entscheidene Errungenschaft für den Tierschutz bedeuten. Sind wir es den Tieren nicht auch schuldig? Sollte es uns das nicht wert sein?mehr... -
die-krankenkassen-haben-kein-geld
Das der Streit der Krankenkassen mit den Taxen zu Lasten der Betroffenen/Patienten geht, ist vor allem scheinbar den Politikern völlig wurscht! Ich bin nun plötzlich ein Betroffener, angewiesen auf die Fahrten zu Ärzten bzw. Klinik. Im Rollstuhl gefesselt, gehen oder stehen nicht mehr möglich. Privat organisieren und dann bezahlen für einen Rentner? Greifen sie doch mal einem nackten Mann in die Tasche! Die Inflation schreitet mit Riesenschritten voran und das auf allen Gebieten. Der horrende Spritpreis wirkt sich überall aus, denn jede Ware muss von A nach B befördert werden. Eine Lösung wäre, das alle in die Kasse einzahlen und die Anzahl der nach wie vor vielen Krankenkassen »minimiert« (welch ein Wort dafür) würden. Macht so weiter, liebe Politiker, ihr werdet die Quittung bei der nächsten Wahl bekommen! Hoffentlich!mehr... -
wettlauf-gegen-die-zeit
Die führenden Wirtschaftsinstitute gehen in ihrer am Mittwoch veröffentlichten Prognose von einer BIP Steigerung von 0,6 % für 2026 statt bisher 1 % aus. Für 2027 senkten sie die Prognose auf 1 %. Die gegenwärtige Bundesregierung führt die Talfahrt der Wirtschaft zum Schlußpunkt. Um so rabiater werden die sozialen Einschnitte. Den Krankenkassen fehlen im kommenden Jahr 15 Mrd. €. Jetzt liegen 66 »Lösungsvorschläge« vor. Gleichzeitig steigen die Rüstungsausgaben. Die bisherigen »Reformen« der Bundesregierungen im Gesundheitswesen gingen immer zu Lasten der Versicherten und der im Gesundheitswesen Beschäftigten. Höhere Beiträge, gleichzeitig Leistungsreduzierungen, Einbeziehung bisher versicherungsfremder Leistungen, Beispiel Adipositas – 63 Mrd.€/ Jahr, KH Sterben und lange Wartezeiten. Die 75 Mio. GKV Zahler haben auch die Beiträge für Sozialhilfeempfänger getragen, eine Aufgabe des Staates. Die täglichen Kosten der KK betragen eine Mrd. €. Für Patienten entstehen durch Ärztemangel weite Wege, Krankenhäuserreform von Lauterbach brachte Spezialisierung, KH Schließungen, brisantes Beispiel Kinderstationen, und weite Wege für Krankenfahrten und Angehörige. Die Folgen der jetzigen Vorschläge stehen bereits in Kritik. Medikamentenversorgung und Profitstreben, Beitragsfreie Familienversicherung bringt Frauen und Kinder in soziale Nöte. Gesundheitsvorsorge ist eine langfristig wirkende Zielstellung. Zu wenig steht Kostensenkung im System, Beispiel Zahl der GK, jede hat höchstbezahlte Vorstände. DDR Beispiel: 10% des Einkommens (bis 600 Mark), also max. 60 Mark, wurden für die KK u. Rentenversicherung gezahlt. Die Versorgung reichte von Schwester Agnes über Ambulanzen, Polikliniken, Krankenhäuser bis Uni Kliniken, ohne Zuzahlungen. Kommunen, wie der LK LWL, haben in den letzten Jahren bereits kommunale Trägerschaften übernommen, um verbliebene Standorte zu erhalten. Aus dem Bildungssystem muß der Bedarf der Gesellschaft an Fachpersonal gesichert werden. Meine Hochachtung dem medizinischen Personal welches in dieser Problemzone gute Arbeit leistet und das nicht nur am 7. April dem Weltgesundheitstag.mehr... -
buergerinitiative-freifahrt
Zukunftsvisionen sind gut, ohne Frage. Allerdings lässt die Bürgerinitiative: Freifahrt.Jetzt.Schwerin einige Fragen offen. Geht man von ca. 40.000 »unterschriftsberechtigten« Schweriner über 18 Jahre aus, entsprechen 2252 Unterschriften 5,63% der Bürger. Eine Minderheit. Warum? - Bürger, die den Nahverkehr nicht nutzen, sollen 11 € zahlen - Pendler, die ausschließlich auf das Auto angewiesen sind »um die 8 €« (eine schwammige Aussage) - Touristen 3 € (pro Tag?, pro Aufenthalt?, wer zieht es ein, welch bürokratischer Aufwand). Fragen über Fragen. Die Aussage »kostenloser Nahverkehr« bzw. »entgeltfreier Nahverkehr« der BI ist eine Täuschung, denn kostenlos ist es ja nicht. Würde das Model umgesetzt – gut für die Umwelt, aber: mehr Fahrgäste bedeutet mehr Bahnen, mehr Personal, mehr Kosten und ruck-zuck reichen 11 € nicht mehr aus und der Bürger sitzt in der »solidarischen Kostenfalle«. Apropos solidarisch. Mit meinen Steuern finanziere ich die Bedürftigen und sozial Schwachen die kostenlos mit dem Nahverkehr fahren. Das ist für mich ok. Mit einem Fahrscheinpreis von 2,70 € vom Marienplatz zum Bahnhof (Kurzstreckentickets gibt es in Schwerin nicht) bin ich auch »solidarisch«. Dem Nahverkehr fehlt Geld. Das ist schlecht, aber ich werde das Gefühl nicht los, als ob die Bürgerinitiative mit ihrer Aktion im Auftrag des Nahverkehrs handelt und diesen sanieren soll. Das ist natürlich nur meine Utopie. Ob es überhaupt rechtens ist von jedem Bürger eine »Zwangsabgabe« einzuziehen muss geklärt werden, was eine neue Bürgerinitiative wäre. Bis dahin fahre ich weiterhin umweltbewusst mit dem Rad und spare jeden Monat 11 €.mehr... -
spannende-defa-produktionen-im-li-wu
Wer zu den Freunden des DEFA-Films gehört, hat auch in diesem Jahr wieder die Gelegenheit, einige interessante Werke aus diesen Produktionen zu sehen. Im Februar feierte der Schauspieler Jaecki Schwarz seinen 80. Geburtstag. Um ihn und seine Leistungen zu würdigen, wurde bereits der Film »Die Schlüssel« gezeigt. Am 22. April ist der beliebte Schauspieler wieder zu erleben. Im Film »Der Dritte« gibt es auch ein Wiedersehen mit der Darstellerin Jutta Hoffmann, die in dem 1971 produzierten Streifen die Hauptheldin spielt. Die Kulturstiftung Mecklenburg-Vorpommern, die die Filme auswählt, hat jedes Jahr die Qual der Wahl, denn die DEFA produzierte tausende von Filmen. Allein fürs Kino wurden über 700 Streifen gedreht. Bereits 1946 wurde die DEFA gegründet. 80 Jahre nach ihrer Gründung kann der Zuschauer noch immer aus dem reichen Fundus auswählen und sich seine eigene Meinung bilden. Der Kulturstiftung Mecklenburg-Vorpommern und dem li.wu. Rostock sei dafür gedankt, dass sie es den Filmliebhabern ermöglichen, in die Vergangenheit zu tauchen und ehemalige Darsteller zu erleben, die als Gäste die Veranstaltung bereichern.mehr...