Mecklenburger Blitz
In der Mecklenburger Blitz Verlag und Werbeagentur GmbH & Co. KG erscheint mit einer Gesamtauflage von über 800.000 Exemplaren in sieben Verlagen und 19 Ausgaben flächendeckend das auflagenstärkste Anzeigenblatt in Mecklenburg-Vorpommern. Wir sind der kompetente Partner und wirkungsstarke Werbeträger der lokalen und regionalen Wirtschaft vor Ort.
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Leserbriefe
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meine-gedanken-zum-tag-der-einheit-2026
Ich wollte dieses Jahr wirklich kein Gedicht machen – Sicher werden einige darüber wieder lachen – Mein größter Wunsch ist weltweit Frieden zu haben – Das kann ich doch ohne Hemmungen sagen – Werde als Wessi betitelt dreh ich mich um – Nach 36 Jahren Einheit ist das dumm – Wenn jeder blickt auf sein Leben bis heute zurück – Ist das Können dazu schon ein Glück – Egal wie jeder ist groß geworden – In West, in Ost, in Süd oder im Norden – Die Einheit war doch für viele ein Ziel – Und bedeutet uns auch heute noch sehr viel!mehr... -
meine-ddr-erfahrung
Hallo Herr bzw. Frau Anonym, da Sie etwas ungläubig auf meine Gedanken und Erfahrungen schauen, gebe ich gerne noch "Butter bei die Fische". Als die Wirtschaft-, Währung- und Sozialunion am 1.7.1990 in Kraft trat, war ich 30 Jahre alt. Bis dahin habe ich einige Jahre als Kraftfahrer einen W 50 Sattelauflieger beim Mischfutterwerk in Neubukow gefahren. Für die Arbeit galten Normen, wie übrigens in jedem VEB. Die Touren wurden mit mehr km geplant, als sie tatsächlich lang waren. Funktionstüchtige Fahrtenschreiber waren nicht vorhanden. Für das Ausblasen des Mischfutters beim Kunden war 60 min die Norm, tatsächlich gebraucht wurde eine halbe Stunde. Wenn ich dann auch noch bei einer LPG oder VEG das Futter auf einem Hallenboden ablassen konnte, war ich nach 10 min wieder vom Acker. Geschrieben wurde immer die Norm: 60 min. Dann gab es auch Tage, wo nicht viel oder auch gar nichts zu tun war. Da wurde die Zeit irgendwo und irgendwie verbracht: In der Werkstatt wurde bisschen gebastelt, der nächste hat zu Hause seinen Garten umgegraben etc. Zu tun gab es für jeden. (privat vor Katastrophe - pvK). Für all das gab es 100 % Lohn. Manchmal gab es natürlich auch mehr zu tun, dann wurde eine Sonderschicht gefahren. Natürlich mit Mehrarbeitsvergütung. Mein kleiner Betriebsteil mit 150 Beschäftigten war nicht der Nabel der DDR. Nach dem 1.7.1990 haben viele Bereiche der ostdeutschen Volkswirtschaft aber auch deshalb den Abflug gemacht, weil sie nicht konkurrenzfähig waren. Das was ich hier schildere, habe ich mal auf einer SED-Parteiversammlung im Betrieb zur Sprache gebracht. Anschließend gab es Druck von oben und unten. Von oben, weil ich den Herrschaften ans Schienbein getreten bin. Von meinen Kollegen, weil ich unsere Wohlfühloase madig machte. pvK - kein Witz, sondern Lebensweisheit. Zu den wenigen Mutigen: Die Demos in Leipzig starteten am 4. September 1989 nach Friedensgebeten in der Nikolaikirche, angefangen mit rd. 1.200 Menschen. Woche für Woche, am 9. Oktober 1989 waren es dann die 70.000 auf dem Leipziger Innenring. Diese Menschen sind die wenigen Mutigen gewesen, die sich anfangs gegen die Knüppel von Stasi und VP, Inhaftierung und Folter zur Wehr setzen mussten. Es sind die 70.000 gewesen, die nicht wussten ob Panzer wie ein paar Monate zuvor auf dem Platz des himmlischen Frieden in Peking gegen sie eingesetzt werden. Alles, was danach auf der Straße passierte, in den vielen Städten der DDR wie von Ihnen geschrieben, war von dieser Gefahr befreit. Da gab es dann ganz viele Mitläufer im reinsten Wortsinne. Einig sind wir uns in der Sicht auf das vielfältige Engagement von Menschen in Vereinen und örtlichen Initiativen, ohne die das Leben nicht lebenswert wäre. Ich sprach jedoch auch vom fehlenden Engagement in Parteien und Gewerkschaften. Am vergangenen Samstag war beste Gelegenheit, seinen Unmut gegen die "Kürzungsreformen" bei Rente, Pflege und Gesundheit bei Demo und Kundgebung in Rostock zum Ausdruck zu bringen. Wir waren ein vergleichsweise kleines Häuflein. pvKmehr... -
wir-leben-noch
Nach jedem Fernsehabend freue ich mich, dass ich noch lebe. Was da Abend für Abend an Morden geliefert wird, ist unglaublich. Billiger geht es nun wirklich nicht mehr. Auf allen Sendern hat Mord und Totschlag als sogenannte Abendunterhaltung Hochkonjunktur. Als ob das Leben nur aus Gewalt und Hass besteht. Kein Wunder, dass die Abschaffung der Gebühren für die Öffentlichen Sender gefordert wird. Bei den Privaten geht es um Werbequote, aber bei ARD und ZDF sollte es um Niveau gehen. Auch wenn ich wieder als Ostnostalgiker gesehen werde, ich sehne mich nach den anspruchsvollen DDR-Programmen mit guten Filmen, Unterhaltungsshows, Literaturverfilmungen e t.c. zurück. Da hat Fernsehen gebildet und nicht verblödet und verroht.mehr... -
eine-meinung-zum-leben-in-der-ddr
Hallo Herr Hofmann, ich musste Ihren Artikel zweimal lesen, um mich zu vergewissern, dass dies auch wirklich jemand geschrieben hat. Normalerweise kommen solche Kommentare von Menschen, die eher nicht »im Osten« aufgewachsen sind und die daher auch wenig über das Leben in der DDR wissen. Sie sagen in Ihrem Kommentar also folgendes: »Es waren die wenigen Menschen im Osten, die den Mut hatten, für ihre Freiheit auf die Straße zu gehen. Die Mutigen waren unter dem Strich nicht so viel DDR-Bürger.« Dann wissen Sie vielleicht mehr als ich. Ich kann mich jedenfalls daran erinnern, dass damals, nicht nur bei den Montagsdemos, in allen Städten sehr viele Menschen auf die Straße gegangen sind und ich hatte nicht das Gefühl, dass da nur wenige DDR-Bürger daran teilnahmen. Immerhin waren zu dem Zeitpunkt die Grenzen noch geschlossen. Auch muss ich Ihnen ernsthaft widersprechen, wenn Sie sagen: »Und so mancher glaubte dabei, das normale Leben mit halber Arbeitsleistung, bei vollem Lohn, nur jetzt mit D-Mark ginge so weiter.« Ich weiß ja nicht, bei welchem Unternehmen Sie damals gearbeitet haben, das Ihnen derart »soziale« Arbeitsbedingungen geboten hat. Ich jedenfalls habe, bis zur Privatisierung, in einer ziemlich großen Firma gearbeitet und nehme für mich in Anspruch, dass ich sowohl zu DDR-Zeiten, als auch noch viele Jahre danach, mit »voller« Arbeitsleistung mir meinen Lohn redlich verdient habe, egal, ob in Ost- oder West-Mark. Anders wäre das in dieser Firma überhaupt nicht denkbar gewesen. Und bei allen, die ich kenne, war es ebenso. Der Slogan »Privat geht vor Katastrophe«, war doch wohl eher als Witz, mit einem Augenzwinkern gemeint. Wenn es bei Ihnen also anders war, dann ist dies der Beweis, dass solche Aussagen, wie die Ihren, keineswegs zu verallgemeinern sind. Noch zwei Sätze zur Ehrlichkeit am Schluss Ihres Beitrags: Ich kenne sehr viele »Ostdeutsche«, die sich ehrenamtlich in Vereinen, Beiräten, bei den Tafeln, in Wohngebieten, bei Veranstaltungen, bei Kinder- und Sportfesten engagieren und dort aktiv mitarbeiten. Wie könnte man sonst die vielen Events organisieren, wenn da nicht die fleißigen, ehrenamtlichen Helfer im Hintergrund wären. Ich glaube, da brauchen wir uns nicht zu verstecken, zumindest hier in Rostock nicht.mehr... -
doppelte-kreismeister-ehre
Antonia Kotthoff und Svenja Gradert sichern sich die Kreismeistertitel in Ludwigslust-Parchim – Lynn Behnke erreicht mit ihrem Pony Don Georg das Finale der Horst-Gebers-Stiftung im Rahmen Deutschen Amateurmeisterschaften in Zeiskam. Große Freude beim SV Rotation Neu Kaliß: Die Reiterinnen des Vereins haben mit starken Leistungen bei den Kreismeisterschaften in Ludwigslust-Parchim und den Deutschen Amateurmeisterschaften (DAM) in Zeiskam auf sich aufmerksam gemacht. Gleich zwei Kreismeistertitel gingen nach Neu Kaliß. Auch auf nationaler Bühne gab es einen beachtlichen Erfolg zu feiern. Zwei Kreismeistertitel für den SV Rotation Bei den Kreismeisterschaften in Crivitz überzeugten Antonia Kotthoff und Svenja Gradert mit ihren Pferden und sicherten sich jeweils den Titel in ihrer Leistungsklasse. Die 16-jährige Antonia Kotthoff erritt sich mit ihrem Pferd Karl den Kreismeistertitel der Leistungsklasse 5. Auch Svenja Gradert durfte jubeln: Gemeinsam mit ihrem Pferd Quite Easy gewann sie die Kreismeisterschaft der Leistungsklasse 4. Die beiden Titel sind ein schöner Beleg für die engagierte Arbeit der Reiterinnen und die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit ihren Pferden. Für den SV Rotation Neu Kaliß bedeuten die Erfolge einen gelungenen Auftritt bei den Meisterschaften des Kreises Ludwigslust-Parchim. Lynn Behnke erreicht das Finale in Zeiskam Auch auf nationaler Ebene konnte der Verein einen Erfolg verbuchen.Die 15-jährige Lynn Behnke ging mit ihrem Pony Don Georg bei den Deutschen Amateurmeisterschaften in Zeiskam an den Start. Im Rahmen der Meisterschaften erreichte das Paar das Small-Finale der Horst-Gebers-Stiftung und belegte dort einen hervorragenden 19. Platz. Die Teilnahme an einer bundesweiten Meisterschaft und der Einzug in das Finale sind eine besondere Erfahrung für Reiterin und Pony. Mit ihrem Auftritt vertraten Lynn Behnke und Don Georg den SV Rotation Neu Kaliß auf nationaler Bühne. Stolz auf die Leistungen Zwei Kreismeistertitel und ein Finalplatz bei den Deutschen Amateurmeisterschaften: Die Ergebnisse von Antonia Kotthoff, Svenja Gradert und Lynn Behnke sorgen für strahlende Gesichter beim SV Rotation Neu Kaliß. Der Verein gratuliert seinen erfolgreichen Reiterinnen herzlich zu ihren Leistungen und wünscht ihnen und ihren vierbeinigen Sportpartnern weiterhin viel Erfolg, Gesundheit und Freude am Reitsport.mehr...
