Mecklenburger Blitz
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Leserbriefe
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beamtenstatus
Hallo Herr Brüllke, Frau Stuhr hat vielleicht nicht alle Vergünstigungen und Leistungen für Beamte fachlich korrekt wiedergegeben, aber darum geht es doch auch gar nicht. Bekannt ist, dass auch nicht-verbeamtete Mitarbeiter der Stadt durch den bestehenden Tarifvertrag Vorteile genießen, die selbst in der freien Wirtschaft nicht immer, oder eher nicht gewährt werden. Ich denke dabei an: Urlaubs-und Erholungsbeihilfen, Weihnachtsgeld, Leistungsprämien, Familienzuwendungen und Zuschüsse. Für Beamte gibt es da doch mit Sicherheit noch ein bisschen mehr. Wie sonst ist es zu erklären, dass diejenigen, die es betrifft, hartnäckig gegen eine Veränderung und für die Beibehaltung des Beamtentums kämpfen, als würde man ihnen etwas wegnehmen. Wenn Sie aber der Meinung sind, dass die Privilegien und Vorteile bei Beamten eher unbedeutend und nicht der Rede wert sind, dann dürfte ja gegen eine Veränderung nichts einzuwenden sein. Ich finde, dass auch der Tarifvertrag für die Bediensteten der Stadt durchaus attraktiv ist und was spricht dagegen, wenn gleiche Leistung mit gleicher Bezahlung vergütet wird? Ich persönlich sehe das Beamtentum auch als nicht mehr zeitgemäß und befürworte deshalb eine schrittweise Reduzierung.mehr... -
zuckersteuer-2
Die Absicht, etwas für die Gesundheit des Volkes zu tun, ist zwar richtig, aber nur die halbe Wahrheit. Was wird geschehen? Die Hersteller werden die höheren Kosten auf den Preis aufschlagen, und der Verbraucher, der nun mal gerne seine Limo usw. trinkt, muss blechen. Doppelter Gewinner: der Staat. Er kassiert vom Hersteller und vom Verbraucher. Der für alle bessere und gesündere Weg wäre, die Lebensmittelindustrie zu zwingen, den Einsatz von schädlichen Stoffen zu reduzieren, bevor das Produkt überhaupt die Marktzulassung erhält. Natürlich müssen Lebensmittel schmecken, aber es muss nicht sein, dass einem nach drei gefüllten Waffeln schlecht wird vor Süße. Das gleiche Problem besteht doch auch bei Wurst und Fleischwaren. Manches ist so versalzen, dass eine Scheibe Wurst den Tagesbedarf an Salz deckt. Aber Salz bindet Wasser und das Gewicht stimmt, mit weniger Fleischeinsatz. Das alles ließe sich durch entsprechende Vorgaben und Kontrollen durch die Lebensmittelkontrolle vermeiden. Die Hersteller hätten keinen Schaden davon, denn sie würden die Materialkosten senken. Der Verbraucher würde die Produkte trotzdem kaufen, weil sie heute viel gesundheitsbewusster sind und man sich an positive Veränderungen gern und schnell gewöhnt. Das aber würde bedeuten, dass sich die Regierung und das Parlament mit der mächtigen Industrie anlegt, in deren Aufsichtsräten viele Abgeordnete ihr Zubrot erhalten. Da ist es leichter, eine Steuer zu erfinden, die nach außen gut aussieht, aber heimlich dazu gedacht ist, die selbstverschuldeten Riesenlöcher der Staatskasse zu stopfen und weiter dafür ausgegeben werden kann, Waffen zu kaufen und Kriege zu finanzieren. Es lebe die gesunde Menschheit!mehr... -
weiter-so-2
Als der russische Präsident am 25. September 2001 im Deutschen Bundestag stehenden Beifall erfuhr, vollzog sich auf wirtschaftlichem und politischem Gebiet eine enge Zusammenarbeit. Ideale Bedingungen für eine Wirtschaftszone von Wladiwostok bis Lissabon. Diese Kombination aus Kapital, Technologie, Rohstoffen und motivierten Arbeitskräften gefährdete die Vormachtstellung der USA. Die Transatlantiker agierten. 2020 gipfelte das in der US-Drohung gegen Öl- und Gaslieferungen aus Russland. Der EU-Wirtschaftsstandort verlor seine Vorteile. Unter dem begriffslosen Termini »Faschismus« begann der reaktionäre Staats- und Gesellschaftsumbau. Die Wahlergebnisse in drei ostdeutschen Bundesländern, die Demos am 3. Oktober und die Schülerproteste gegen die Wehrpflicht widerspiegelten den Protest der Wähler und Jugendlichen. Nicht nur die schwarz/rote Regierungspolitik, auch die Bundesländer, tragen enorme Verantwortung. Deutlich sichtbar in MV im Abschlussbericht des Untersuchungsausschusses Klimastiftung (PUA). Vier Jahre, im Mai 2022 gegründet, tagte der Ausschuss, gefordert von der CDU, FDP und den Bündnis Grünen. Alle erhielten die Wahlquittung. Dem Steuerzahler kostete der Ausschuss sieben Millionen Euro. Ergebnis, außer Spesen, 900 Seiten Abschlussbericht, 80 Aktenordner, 151 GB Dateien als »Beweismittel« für? Im PUA nicht eine Forderung nach der Untersuchung zu den Sprengungsverursachern. Während Frau Merkel bereits vor Februar 2022 (!) Friedensbemühungen (Minsk I, II) torpedierte, gab die Bundesregierung bisher über 130 Milliarden Euro zur Führung des UK-Krieges. Jetzt, mit Merz und Wadephul in Kiew, wird deutlich, es geht um Rüstungsgeschäfte für Rheinmetall und Co. Dafür wird mit »Reformen« zusätzlich Geld aus dem Volk generiert. Die SPD-Zuckersteuer »sichert« auch noch über 1.000 neue Verwaltungsstellen.mehr... -
seniorenbeirat-mit-vielen-veranstaltungen
Seit vielen Jahren organisiert der Seniorenbeirat der Stadt Rerik viele Möglichkeiten für ältere Menschen des Ostseebades und der Umgebung sich zu treffen, auszutauschen, zu informieren und sich in Seniorenfragen beraten zu lassen. Das siebenköpfiges Team trifft sich monatlich und bereitet die anstehenden Veranstaltungen und Aufgaben vor. Erst am vergangenen Donnerstag, 8. Oktober, zum Tag des älteren Menschen, waren viele Seniorinnen und Senioren gekommen und haben sich bei Kaffee und Kuchen, Musik und Tanz miteinander ausgetauscht. Am gleichen Tag wurde auch der Seniorenbeirat in seiner personellen Besetzung auf der Stadtvertreterversammlung bestätigt. Viele ältere Reriker freuen sich vor allem auf das monatliche Bingo-Spiel. Ebenfalls monatlich wird eine sogenannte Kummersprechstunde angeboten. Die angesprochenen Anliegen und Sorgen werden vertraulich behandelt und an zuständige Stellen weitergeleitet. Großen Zuspruch findet auch das wöchentliche Beratungsangebot SilverSurfer. Hier stehen Fragen zu digitalen Themen im Vordergrund. Überraschung und große Freude auch, wenn ein Mitglied des Seniorenbeirats die Jubilare zum 80. Geburtstag besucht und Glückwünsche der Stadt überbringt. Großes Interesse fand bei den Senioren die Mobile Modenschau. Die nächste traditionelle Veranstaltung ist im Dezember die Weihnachtsfeier. Shantychor und Tombola sorgen für ein gemütliches Beisammensein. Die Frauentagsfeier zu Beginn des Jahres ist ebenfalls ein willkommenes Zusammentreffen für die älteren Reriker. Diese und alle anderen Veranstaltungen finden in der Reriker Kösterschün, Dünenstraße 4a, statt. Für Hinweise und Anregungen sind die Mitglieder des Seniorenbeirates sehr dankbar.mehr... -
wer-braucht-das
Ich gebe Frau Helms Recht. Eine Brücke nach Gehlsdorf brauchen wir nicht. Genau so ein neues Theater. Wer soll das bezahlen? Wer braucht das? Die Stadt ist doch pleite. Rostock ist nicht mit Hamburg oder anderen Großstädten vergleichbar. Es gibt andere wichtige Baustellen. Zum Beispiel die Vorpommernbrücke, Gehwege Straßen und vieles mehr. Im gleichen Zuge werden die Anwohnerparkkarten von 30,80€ auf 182,50€ pro Jahr erhöht. Das ist das 6-fache. Rostock muss sich auf Kosten der Autofahrer, die auf Anwohnerparkkarten angewiesen sind, sanieren. Das hat die Bürgerschaft beschlossen und keiner wehrt sich. Wir nehmen das einfach so hin. Berlin zahlt 10€ pro Jahr, München 30€ Lübeck 90€, Köln 100€- 120€, Frankfurt/ Schwerin 120€, Rostock 182,50€, Ulm/Tübingen/ Bonn 200€- 300€ pro Jahr. Und dann spricht man das Rostock im Mittelfeld steht? Wenn man 90€ pro Jahr bezahlt, ist das realistisch. Alles andere ist Abzocke. Ich weiß nicht, ob die Bürgerschaft alle Einfamilienhäuser haben oder bezahlbare Parkplätze. Anscheinend sind sie darauf nicht angewiesen. In Warnemünde müssen wir täglich einen Parkplatz suchen, weil im Anwohnerparken unberechtigt ( Urlauber) stehen. Diese sollten abgeschleppt werden, oder außerhalb parken. In anderen Städten geht es doch auch. Parkplätze von Mehrfamilienhäusern werden an Urlauber fremd vermietet. Wo gibt es denn sowas?mehr...
